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Waschmaschine 1.0+

Verfasst von christoferwde am 09.03.2008

Nachdem ich mittlerweile mehrere Waschmaschinen testen durfte vielen mir leichte “Defizite” bei der Technik auf. Entweder moderne Waschmaschinen sind mir und meinem Umfeld aus irgendwelchen Gründen vorenthalten geblieben oder es wird Zeit für ein TechBlog Eintrag. Wie könnte eine Waschmaschine 1.0 aussehen? Welche technologischen Neuerungen fehlen in den heutigen Geräten?

So könnte Sie aussehen – Die Waschmaschine 1.0:

1.0

Wenn ich es richtig beobachtet hab gibt es drei Grundwaschmittel:

  1. Vollwaschmittel ( Kochwaschmittel)
  2. Buntwaschmittel
  3. Wolle/Seide/etc.

Das Baukastenprinzip ist ein wesentlicher Bestandteil der Version 1.0

Anders als üblich verwendet die Waschmaschine 1.0 “Kartuschen” mit den Baukasten-Waschmitteln. Vergleichbar ist dies mit den Druckerpatronen bei heutigen Druckern. Ich vermute dass handelsübliches Waschmittel bereits anwenderfreundlich verdünnt ist und daher die Kartuschen durchaus Platzsparend werden könnten.

Die Waschmaschine erkennt das Gewicht der Wäsche und anhand der Auswahl der Bedieners (Bunt, Koch, Wollwäsche) dosiert die Maschine vollautomatisch die benötigte Wasser und Waschmittelmenge (Erkennung des Wäschegewichtes/Volumen). Auch eine Kombination von verschiedenen aufeinander abgestimmten Waschmitteln ist denkbar.

Geprüft werden könnte auch eine Farberkennung (ggf. sogar Stofferkennung) der in der Maschine befindlichen Wäschestücke. Umgesetzt werden könnte dies mittels Bilderkennung in der Waschtrommel.

Vorteile 1.0:

  • Umweltschonend
  • Einfachere Bedienung für den Endkunden
  • Großes Sparpotenzial durch Optimierung der Wasser und Waschmittelmenge
  • Potenzielle Kooperation zwischen Waschmaschinenherstellen und Waschmittelproduzenten (Ähnlich wie es heute bereits bei Kaffee-Pads, Druckerpatronen, etc. erfolgreich umgesetzt wurde)

Ein deutlicher Vorteil für den Waschmaschinenhersteller sind die Waschmittelkartuschen. Möglicherweise lässt sich die Bauart patentieren wodurch Waschmaschinenhersteller ähnlich den Herstellern von Druckern/Kaffeepads, etc. auch nach dem Verkauf noch profitieren.

1.5

Alle Kleidungstücke enthalten RFID-Chips mit Informationen zu Waschtemperatur, Waschmittel, etc. Werden jetzt X Kleidungsstücke in die Waschmaschine gegeben, schlägt diese automatisch ein gemeinsames Programm vor, oder warnt vor dem gemeinsamen Waschen unverträgliche Farben.

Wie geht’s weiter? ( 2.0)

Die Waschmaschine erhält einen Ethernet Anschluss und kann mittels Desktop Software Softwareupdates erhalten. Sofern die Waschmaschine Internetzugang besitzt kann diese auch selber nachts Softwareupdates durchführen. Angelehnt an dem Web 2.0 Gedanken könnten Community Informationen in den Waschvorgang mit einfließen. Die Community stellt Einstellungen für Waschprogramme zur Verfügung. Wenn Kleidungsstücke handelsüblich mit RFID ausgestattet werden, können auch zu Kleidungsstücke Waschinformationen über die Community bereitgestellt werden. Für Hersteller/Händler von Kleidungsstücken könnte auch eine Waschstatistik die per Internet übertragen wird interessant sein. Ein Waschvorgang könnte somit beispielsweise mit PayBack Punkten belohnt werden, wie es auch für die Erfassung von Kaufverhalten in Supermärkten üblich ist. Ein weiteres Feature einer Internet angebunden Waschmaschine könnte das versenden von “Waschvorgang fertig” E-Mail/SMS sein. Denkbar ist auch separates Funk-Modul (“Piepser”) der die FERTIG-Meldung an den Bediener drahtlos übermittelt. Da ich kein “Waschmaschinen-Entwicklungsteam” zur Verfügung hab kann ich die Ideen leider nicht umsetzten. Vielleicht liest einer der Hersteller dies und wir finden diese Technik bald im Laden :)

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LiveAlarm für öffentliche Orte

Verfasst von christoferwde am 17.03.2008

Spracherkennung in U-Bahn, S-Bahn, Zugabteile, Bahnhöfe zur Erkennung eines “HIILFE” Rufes

Videoaufnahmen von Überfällen in U/S-Bahn Station tauchen meist er Tage später zur nachträglichen Auswertung auf. Die Vielzahl der Kameras können von dem Wachpersonal nicht in Echtzeit überwacht werden. Zwar können Überfälle auch per Videoauswertung erkannt werden, jedoch ist die Erkennungsrate sehr niedrig. Auch die schlechte Qualität der Videoaufnahmen steht hier im Wege.

Nachteile bisheriger optischer Überwachung:

  • Kameras erfassen i.d.R. nur ein Teil-Stück der zur überwachenden Fläche.
  • schlechte Aufnahmequalität

Eine Spracherkennung könnte möglicherweise bessere Resultate für das Opfer bieten, nämlich die Auslösung eines akkutisch/optischen Alarms zur Abschreckung und die Benachrichtigung des Sicherheitspersonals.

Vorteile der Audioauswertung

  • kostengünstig (Mikrofon v.s. Kamera)
  • Gesamtraumauswertung (nahezu keine toten Winkel)
  • Automatische Alarmierung des Sicherheitsdienstes /Vorort
  • Abschreckung durch Audiovisuelle Warnung

Mögliche Einsatzgebiete für den Live-Alarm:

  • Bahnhöfe
  • U-Bahn Station
  • S-Bahn Station
  • Bushaltestellen
  • Parkhäuser
  • Öffentliche WC’s
  • Delikt-starke “Gassen”

Die Erkennung von “HILFE”-Rufen ist heute bereits bei Telefonhotlines realisiert und stellt kein großes Problem dar. Auch das ausfiltern von Hintergrundgeräuschen, Echo/Hall in Gebäuden, ist realisierbar. Ein derartiges System könnte auch als autonome Überwachungseinheit angeboten werden. Bei Erkennung eines HILFE-Rufes kann ein Schalt-Ausgang zur Ansteuerung weiterer Hardware geschaltet werden. Alternativ kann auch mittels GSM-Modul eine SMS/Anruf (ggf. mit Live-Schaltung) versandt werden und/oder via GPRS/UMTS Datendienst die Überwachungszentrale informieren. Anbindung/Einbindung in bestehende Überwachungsanlagen ist ebenso denkbar.

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